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Diskussion zum Hochschulinnovationsgesetz

Plenum und MitarbeiterInnen beteiligen sich rege an der Diskussion (Foto: Hochschule München)
Plenum und MitarbeiterInnen beteiligen sich rege an der Diskussion (Foto: Hochschule München)

[30|07|2021]

Reger Austausch und viele Fragen

 

Die Eigenverantwortung der Hochschulen stärken, Innovationsfreude unterstützen, Talente fördern – unter diesem Motto wirbt die bayerische Regierung für das geplante Hochschulinnovationsgesetz (HIG). Der Gesetzestext liegt dem Kabinett seit Mai vor und die Diskussion zwischen allen beteiligten Parteien ist voll im Gange. Weitgehende Einigkeit besteht darüber, dass sich das Umfeld für die HM und die bayerische Hochschullandschaft seit der letzten Reform 2006 gewandelt hat und dass Veränderungen notwendig sind. Aber wie diese Veränderungen gestaltet werden sollen, dazu haben alle Anspruchsgruppen ihre eigenen Positionen.

 

HIG-Forum

Alle Angehörigen der HM waren zum virtuellen HIG-Forum eingeladen und hatten die Möglichkeit, sich zum Gesetzesvorhaben auszutauschen. In einem Zoom-Webinar stellten SprecherInnen der Anspruchsgruppen ihre Positionen kurz dar. Anschließend konnten Fragen an das Podium gerichtet werden.

 

„Das neue Gesetz bietet viele Chancen, birgt aber auch Risiken“, sagte HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner gleich zur Einleitung der Veranstaltung. Er verwies darauf, dass funktionierende etablierte, bestehende Regelungen und Strukturen natürlich beibehalten werden können. Mögliche Änderungen sollten „angstfrei und ergebnisoffen“ diskutiert werden.

 

Präsident Leitner kündigte einen breiten Partizipationsprozess an, in dem die Chancen des dann vorliegenden Hochschulinnovationsgesetzes für die HM eruiert werden sollen. Parallel dazu wird dann an einem neuen Hochschulentwicklungsplan gearbeitet.

 

Auf der StMWK-Webseite finden Interessierte den aktuellen Entwurf des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes, der die Grundlage für diese Diskussion war.

 

 

Ralf Kastner